Kontakt
Unterstützer
Presseberichte
Termine
7-Punkte-Plan
Aktuelles
Unsere Ziele
Startseite

Im Mai hat der Haushaltsausschuss des Bundestags im Rahmen des Nachtragshaushalts 2015 das neue Förderprogramm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" beschlossen. Es gewährt Haus- und Wohnungseigentümern sowie Mietern Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz.

Mieter und Eigentümer können von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent ihrer Investitionssumme für das Material beantragen, wenn sie mindestens 500 Euro investieren. Gedeckelt ist der Anteil der staatlichen Unterstützung bei 1.500 Euro. Das Angebot ist nicht mehr wie bisher an energetische Sanierungsmaßnahmen oder altersgerechte Umbauten gekoppelt. Die Arbeitskosten der Handwerker können wie bisher weiterhin steuerlich geltend gemacht werden können.

Eine Voraussetzung ist, dass der KfW vor Beginn der Baumaßnahme mindestens zwei Angebote vorgelegt werden, beziehungsweise ein Angebot von einer zertifizierten Fachfirma. Ausgezahlt wird die Förderung nach Vorlage der Originalrechnung.

Somit ist unsere Forderung auf Bundesebene erfüllt. Trotzdem sind wir der Meinung, dass sich auch die Stadt hier engagieren muss - analog ihrem "Bonusprogramm für energetische Sanierung". Schließlich gibt es für den Klimaschutz auf Bundesebene auch etliche Förderprogramme und der Gemeinderat hat es zu Recht für erforderlich gehalten, 2 Millionen Euro eigenes Geld pro Jahr schnell und unbürokratisch für Investitionen in den Klimaschutz bereitzustellen. Ähnliches stellen wir uns auch für den Einbruchschutz vor.

Im Jahr 2012 gab es im Stadtkreis Karlsruhe 350 Wohnungseinbrüche. In 2013 hat sich die Zahl gegenüber 2012 mehr als verdoppelt und zwar auf 752. In 2014 gab es dann einen Rückgang um rund 10% auf 678 Fälle.

Das Diagramm zeigt, dass dieses Thema nach wie vor relevant ist. Deshalb plädieren wir dafür, ein Programm zu beschließen, das die Bürger motiviert, vor allem kleinere Maßnahmen durchzuführen, die aber eine deutliche Verbesserung des Schutzes vor Einbrechern bieten.

In diesem Zusammenhang fordern wir konkret Kostenzuschüsse der Stadt für eine Aufklärungskampagne und die folgenden Maßnahmen:

Das sind Maßnahmen, die relativ schnell und kostengünstig durchgeführt werden können, aber erhebliche Effekte haben, was die Verbesserung des Einbruchschutzes angeht. Das ist ein erster Vorschlag - auch hier werden wir mit interessierten Bürgern darüber diskutieren, wie die eigenen vier Wände mit vertretbarem Kostenaufwand sicherer gemacht werden können.

->Datenschutzerklärung 

6. Zuschüsse für einbruchverhütende Maßnahmen