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Der Sachstandsbericht zeigt, dass sich viele Menschen insbesondere an den folgenden Stellen unsicher fühlen:

Das sind markante Punkte in der Stadt, die leicht zu identifizieren sind und mit Kameras ausgestattet werden müssen. Nach dem flächendeckenden Einsatz von Videokameras in den städtischen Bahnen, sind die Schäden durch Vandalismus deutlich zurückgegangen. Das zeigt, dieses Instrument wirkt. Auch konnten mit Hilfe der Kameraaufzeichnungen anschließend Täter identifiziert werden, die sich früher unerkannt aus der Bahn entfernt haben.

Ein weiterer Brennpunkt ist der Hauptbahnhof. In Mannheim hat die Deutsche Bahn im letzten Jahr auf Drängen der Bundespolizei 77 Kameras im und am Hauptbahnhof installiert. Seitdem sind beispielsweise die Taschendiebstähle rund um den Bahnhof um mehr als 50% zurückgegangen.

Weitere Einsatzpunkte für Videokameras sind der Kronenplatz und der Europaplatz. Vom Standpunkt der Sicherheit aus gesehen, ist der Kronenplatz eine Katastrophe. Insbesondere die unübersichtliche Bausituation durch Brückenpfeiler und Wände begünstigt Straftäter hier ganz besonders.

Erste positive Ansätze gibt es in Karlsruhe auch außerhalb der Straßenbahnen: an der Haltestelle Kurt-Schumacher-Straße - eine Haltestelle die, wie andere Haltestellen an der Nordbahn nach Neureut tiefergelegt ist - haben die Verkehrsbetriebe schon vor einigen Jahren Videokameras installiert. Allerdings wurde das Konzept dann nicht weiter ausgedehnt, d.h. an der Nachbarhaltestelle August-Bebel-Straße gibt es nach wie vor keine Kameras.

Da man sich schon in den 70er Jahren, als die Nordbahn gebaut wurde, darüber im klaren war, dass diese Haltestellen sicherheitstechnisch nicht ganz unproblematisch sind, hat man auf beiden Seiten der Haltestellen Notrufsäulen aufgestellt. Diese wurden zu Beginn des Jahres aus Kostengründen ersatzlos abgebaut. Offizielle Begründung: "Heute hat jeder ein Handy!"



Diese beiden Fotos sind nur zwei Beispiele. Es gibt in Karlsruhe etliche Stellen, die ähnlich problematisch sind, aber schon an diesen beiden Beispielen ist unschwer zu erkennen, dass es hier Handlungsbedarf gibt. An solchen Orten kann man sich weder bei Tag noch bei Nacht wohlfühlen.

Unser Ziel wird es sein, zusammen mit interessierten Bürgern ein Konzept für eine effektive Kameraüberwachung an den kritischen Punkten in unserer Stadt zu erstellen und im Gemeinderat für dessen Umsetzung zu werben.

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3. Einsatz von Videokameras an neuralgischen Punkten